Der Assistent

Er nimmt Ihnen ab, was niemand vermisst.

Die meisten Programme in dieser Branche wollen bedient werden. Sie fragen nach Eingaben, sie verlangen Pflege, und am Ende hat jemand mehr Klicks als vorher.

Der Assistent macht das Gegenteil. Er arbeitet mit — leise, im Hintergrund, über dem Programm, das Sie ohnehin schon benutzen.

Was der Assistent übernimmt
01

Antworten finden, ohne zu suchen

Die Frage ist selten schwer. Das Suchen ist es.

Ein großer Teil des Tages geht nicht für das Beantworten drauf, sondern für das Finden:

Welcher Handwerker hat letztes Jahr die Heizung in der Gartenstraße repariert?
Was wurde auf der letzten Versammlung zur Fassade beschlossen?
Wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage in der Musterstraße 5?
Hat Frau Schmidt eine Erlaubnis zur Tierhaltung?
Wann läuft der Wartungsvertrag für den Aufzug aus?

Der Assistent liest die Verwaltungssoftware und die Dokumente, die ohnehin schon da sind, und antwortet — mit der Stelle, an der es steht.

02

Alles an einer Stelle

Mail, Brief, Fax, Telefon — ein Eingang.

Jede Nachricht wird zu einem Vorgang: zu einem neuen oder zu dem, der schon läuft. Erkannt wird das nicht an der Betreffzeile, sondern an Inhalt, Absender und Objekt.

„Ich bin nicht sicher, ob das zu Vorgang 1234 gehört — Heizungsausfall Musterstraße 5 — oder ob es etwas Neues ist. Was meinen Sie?"

Im Zweifel fragt er. Er rät nicht.

03

Was zuerst dran ist

Nicht die Reihenfolge des Eingangs entscheidet.

Kein Warmwasser im Januar ist etwas anderes als eine Frage zur Hausordnung. Der Assistent sortiert nach dem, was zählt: Gesundheitsrisiko, laufende Fristen, wie lange etwas schon offen ist, wie viele Parteien betroffen sind, wer seit zwei Tagen auf eine Antwort wartet.

Was dringend ist, ist persönlich. Deshalb stellen Sie die Reihenfolge um, wenn sie nicht stimmt — und er merkt es sich.

04

Nichts fällt hinten runter

Er meldet sich, bevor eine Frist reißt.

Einladungsfristen, Abrechnungsfristen, Wartungsintervalle, Gewährleistung: Der Assistent kennt sie und erinnert rechtzeitig — nicht am Tag davor, sondern dann, wenn noch etwas zu tun ist.

Dasselbe gilt für alles, was bei jemand anderem liegt. Ein Vorgang, der auf einen Handwerker, eine Versicherung oder den Beirat wartet, gehört ihm und nicht Ihrem Gedächtnis. Wie lange etwas ruhen darf, hängt vom Vorgang ab — bei einer Versicherung länger als bei einem Handwerker. Danach hakt er nach.

05

Entwürfe, die nach Ihnen klingen

Abschicken tut ein Mensch.

Tut sich etwas an einem Vorgang — der Handwerker bestätigt einen Termin, eine Eigentümerin fragt nach dem Stand —, liegt der Entwurf schon da, mit dem Sachstand aus der Akte. Auch für Eigentümerwechsel, Bescheinigungen und die Auskunft, die er schon dreimal gegeben hat.

Den Ton stellen Sie ein: förmlich oder locker, kurz oder ausführlich, persönlich oder fachlich. Verwaltungen, die zu uns kommen, sollen nicht anfangen müssen, gleich zu klingen.

06

Der Zettel, der nicht verloren geht

Sein Gedächtnis, nicht Ihres.

Ein Feld, das immer da ist. Tippen oder sprechen — „Frau Schmidt ruft Donnerstag zurück", „Schlüssel liegt beim Hausmeister" —, und der Assistent hängt die Notiz an den richtigen Vorgang. Weiß er nicht, wohin sie gehört, fragt er.

Das funktioniert ab dem ersten Tag, ganz ohne Vertrauen in irgendeine Automatik.

Dazu kommt

Das Morgenbriefing

„Guten Morgen. Drei dringende Sachen, zwei Rückrufe, die Sie für heute zugesagt haben, und um 16 Uhr die Versammlung in der Gartenstraße — Tagesordnung und Anwesenheitsliste liegen bereit."

Einmal am Morgen der ganze Tag auf einen Blick. Und am Abend das, was offen geblieben ist.

Nachts um drei

Rohrbruch um 23 Uhr. Ein Aufzug mit Menschen darin. Heute hängt dafür ein Aushang mit einer Telefonnummer im Hausflur, und der Verwalter schläft schlecht.

Der Assistent kennt die Eskalationskette für jedes Haus und die Notfallkontakte — und weckt den, der wirklich gebraucht wird.

Was Menschen übernehmen

Alles, wofür man jemanden kennen muss.

Der Anruf zwei Wochen vor der Versammlung. Die Einordnung einer teuren Sanierung. Die Entscheidung am Freitagnachmittag, für die niemand eine Vorlage hat.

Der Assistent macht keinen dieser Fälle. Er sorgt dafür, dass Zeit dafür da ist.

Was er über sich selbst sagt

„Ich nehme nie ohne Ihr Wissen Kontakt zu einer Eigentümerin oder einem Bewohner auf."

„Ich treffe keine finanzielle Entscheidung."

„Ich vertrete Sie in keiner rechtlichen Sache."

„Ich bin Ihr Assistent, nicht Ihr Ersatz."

Er legt sich über das, was schon da ist.

Kein Datenumzug, keine Schulungswoche, kein Stichtag, an dem alles anders sein muss. Der Assistent arbeitet über dem Programm, das heute schon im Einsatz ist. Wer ihn nicht nutzen will, arbeitet weiter wie bisher.

Er fragt nach, bevor er handelt. Nichts geht raus, was nicht ein Mensch gesehen hat.

Für jede Art von Vorgang stellen Sie ein, ob er handelt, vorschlägt oder fragt — und wie sicher er sich dabei ist, steht dabei. Was er im Hintergrund erledigt hat, erzählt er hinterher, wie ein Kollege bei der Übergabe.

Was nicht verhandelbar ist, bleibt es auch: gesetzliche Fristen, das Vier-Augen-Prinzip bei Zahlungen, sorgfältiger Umgang mit Daten.

Ein Vorgang, ein Weg
Eine Linie, vier Stationen, ein offener nächster Schritt. So sieht bei uns jeder Vorgang aus.

Auch für Verwaltungen, die eigenständig bleiben.

Sie wollen gar nicht verkaufen? Dann reden wir über den Assistenten. Wir stellen ihn auch Verwaltungen zur Verfügung, die eigenständig bleiben. Ob daraus mehr wird, entscheiden Sie später oder nie.

Ein Gespräch verpflichtet zu nichts.